Wer denkt schon kurz vor dem Urlaub gerne ans Krankwerden? Müssen Sie auch nicht. Die Checkliste Reiseapotheke zeigt Ihnen, wie Sie sich gegen Blessuren wappnen.
Kopfschmerz, Zahnschmerz, Regelschmerz – Schmerzmittel helfen, das Übel wieder loszuwerden. Für wen ist welches Mittel geeignet?
Er ist klopfend, dröhnend, schneidend oder stechend – Schmerz hat viele Gesichter. Aber er hat einen Sinn: Schmerz macht uns aufmerksam, dass etwas nicht stimmt: Ein Infekt, eine Verletzung oder eine Entzündung.
Schnelle Helfer
Die meisten Patienten wählen aus Gewohnheit immer den gleichen Wirkstoff, egal was wehtut. Auf das eigene Bauchgefühl ist hier nicht immer Verlass. Bei der Wahl kommt es auf die Art des Schmerzes an, auf das Alter, mögliche Vorerkrankungen und andere Medikamente, die eingenommen werden.
So kurz wie möglich und so wenig wie nötig!
Für die Einnahme von Schmerzmitteln gilt: so kurz wie möglich und so wenig wie nötig. Länger als zwei Wochen sollten es nicht sein, ohne mit dem Arzt zu sprechen. Die dauerhafte Anwendung kann schwere Nebenwirkungen haben. ASS ist in der Schwangerschaft nicht geeignet. Andere NSAR sollten nicht im letzten Schwangerschaftsdrittel eingenommen werden.
Welches Mittel hilft wann?
Für
Hausmittel & Co.
Was sonst noch helfen kann
– Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Yoga oder Muskelentspannung
– Kühlung bei Sportverletzungen wie Verstauchung oder Zerrung
– Wärme mittels Wärmflasche oder Rotlicht bei Krämpfen oder Verspannungen
– Pfefferminzöl auf die Schläfen getupft bei Kopfschmerzen
– Akupunktur bei Kopf-, Rücken- und Gelenkschmerzen
Nichts für Kinder
Bei Kindern kann Acetylsalicylsäure (ASS) Schäden an Leber und Gehirn hervorrufen (Reye-Syndrom). Stattdessen gibt es Schmerzmittel mit Paracetamol. Sprechen Sie uns dazu gerne an.
Mario Mustermann,