Magnesium ist für den Körper wichtig. Tipps und Infos zum täglichen Bedarf und wie Sie ihn am besten decken.
Wenn die Periode ansteht oder die Wechseljahre Unwohlsein verursacht, können Pflanzen die Beschwerden sanft lindern.
Zyklusstörungen, Schmerzen, Krämpfe, Hitzewallungen oder Schlafstörungen – gegen viele Beschwerden ist ein Kraut gewachsen. Hier die wirksamsten Heilpflanzen für Frauen im Überblick.
Quelle: istockphoto/temmuzcanMönchspfeffer
Die Pflanze mit den weißen bis blauvioletten Blüten hilft bei Zyklusstörungen, PMS (Prämenstruelles Syndrom) und Spannungsgefühl der Brüste. Auch bei unregelmäßigem Zyklus, etwa zu Beginn der Wechseljahre ist Mönchspfeffer wirksam. Die Präparate sollten über mindestens drei Monate regelmäßig eingenommen werden.
Quelle: istockphoto/letty17Melisse
Melisse wirkt vor allem beruhigend und entspannend und kann bei Schlafstörungen oder nervöser Unruhe in den Wechseljahren helfen. Nach Bedarf mehrere Tassen Melissentee über den Tag verteilt trinken, und bei Einschlafstörungen den Tee am besten kurz vor dem Zubettgehen genießen. In der Apotheke gibt es fertige Teemischungen mit Melisse, Beruhigungs- und Antistressdragees und -tabletten mit Melisse, aber auch Entspannungsbäder mit den Wirkstoffen der Melisse.
Quelle: istockphoto/LordRunarSchafgarbe
Das Kraut der Schafgarbe wirkt bei Menstruationsbeschwerden krampflösend. Für eine Tasse Tee zwei Teelöffel getrocknetes Kraut mit 150 Milliliter heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Acht bis sechs Wochen lang zweimal täglich eine Tasse trinken. Der selbst gebrühte Tee oder Teezubereitungen mit Schafgarbe aus der Apotheke lindern zudem krampfartige Magen-Darm-Beschwerden.
Heilpflanzen Info
Sie können Pflanzen zur Teebereitung im Garten anbauen. Werden sie kurz vor der Blüte in der Mittagszeit gepflückt, ist der Wirkstoffgehalt am höchsten. Allerdings ist die Qualität der Inhaltsstoffe ist im Gegensatz zu Präparaten aus der Apotheke ungewiss.
Quelle: istockphoto/Heike KampeSalbei
Das Wort Salbei stammt aus dem Lateinischen und bedeutet gesund. Salbei wirkt antibakteriell und hemmt Entzündungen. Zudem ist es ein wirkungsvolles Mittel gegen übermäßiges Schwitzen. Bei Bedarf bis zu vier Tassen Salbeitee am Tag trinken. Salbeisaft aus der Apotheke gegen vermehrte Schweißbildung kann auch als Spülung bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut verwendet werden.
Quelle: istockphoto/Dace ZnotinaFrauenmantel
Die Pflanze, deren Blätter dem wehenden Mantel einer Frau ähnelt, wird bei Menstruationsbeschwerden und unregelmäßiger Regelblutung sowie beim Prämenstruellem Syndrom (PMS) eingesetzt: Pro Tasse Tee 1 Teelöffel Frauenmantelkraut mit 150 Milliliter siedendem Wasser übergießen und nach 3 bis 7 Minuten abseihen (1 bis 3 Tassen täglich, in der 2. Zyklushälfte). Als Tinktur ein- bis zweimal täglich je nach Präparat 5 bis 20 Tropfen einnehmen.
Quelle: istockphoto/skymoon13Traubensilberkerze
Die Pflanze mit den kerzenähnlichen Blüten wirkt östrogenartig und wird bei PMS, Hitzewallungen, starkem Schwitzen, Schlafstörungen, nervöser Gereiztheit und trockenen Schleimhäute eingesetzt. Traubensilberkerze-Extrakte gibt es als Tabletten, Kapseln, Tropfen oder Urtinktur.
Heilpflanzen richtig anwenden
Bis Heilpflanzen wirken, dauert es oft mehrere Wochen, also nicht die Geduld verlieren und dranbleiben! Wenn sich auch nach mehreren Wochen keine Wirkung einstellt, gibt es in der Regel pflanzliche Alternativen.
Mario Mustermann,